Landschaft und Böden schützen: Bodenversiegelung, Boden- und Landschaftsverbrauch können über die Raumordnung gesteuert werden. Nach 25 Jahren ist es Zeit, an einem neuen Entwicklungskonzept zu arbeiten. Auch die künftige Entwicklung der Siedlungsräume muss auf geänderten Grundlagen offen diskutiert werden. Öffentlicher Raum darf nicht mehr nur als Straße für KFZ-Verkehr gesehen werden.
Wasserhaushalt und Naturgefahren: Starkregenereignisse verlangen ein Umdenken, wir einen „Regenwasserplan“ für unser Gemeindegebiet: Wasser soll zurück- bzw. Abflussrinnen sollen freigehalten werden, das Bewusst-sein in der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung erhöht werden – statt immer mehr oder größere Rohrdimensionen zu den Bächen zu verlegen.
Bedarfsorientierter Nahverkehr: Selbstbestimmte Mobilität ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität – der Weg dazu sind Mobilitätsangebote wie „VOR-flex“, die in immer mehr Regionen umgesetzt werden. Das 2023 gestartete Projekt unserer Kleinregion mit rund 50 Haltestellen im Gemeindegebiet, soll mit einer Projektgruppe aus Gemeinderät:innen weiterverfolgt werden, statt sang- und klanglos auszulaufen.
Nahversorgung statt Motorradhandel in unserem Geschäftslokal: Ähnliche Gemeinden haben neue Räume für Nahversorger-Konzepte geschaffen, die über Dorfläden hinausgehen. Bei uns wurde dem Dorfladenverein, der tolle Arbeit für Artstetten leistet, zuletzt sogar die Vereinsförderung vorenthalten. Oder bei der Schließung des Postpartners, wo vom Gemeindevorstand eine Selbstbedienungslösung in Aussicht gestellt wurde, die nicht zuletzt auch an fehlenden Raumressourcen gescheitert ist. Wir verlangen: Motorräder raus – Ortsentwicklung rein!
Nachmittagsbetreuung in die Schule bringen: In einer Blitzaktion wurde für eine fünfte Klasse ein provisorischer Multifunktions-raum und ein - zu kleiner - Werkraum in Containern geschaffen. Nachhaltig ist das nicht! Ebenso fehlen Räume für die Nachmittagsbetreuung, die an einem anderen Standort aufwendig betrieben wird. Wir fordern Synergien zu nutzen, etwa mit Turnsaal und Mehrzweckraum, für die Kinder und für das Gemeindebudget.
Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer: Ist ein großes Anliegen. Dazu zählen auch kleine Maßnahmen wie zuletzt Gehsteigabsenkungen. Am Schulweg fordern wir bessere Sichtbarkeit und verkehrsberuhigende Maß-nahmen. Wir werden an unsere mehrmaligen Anträge und an die fehlende Umsetzung im Gemeinderat beschlossenen Verordnung „Schulstraße“ erinnern.
Kids in der Gemeinde: Artstetten-Pöbring ist eine kinderreiche Gemeinde. Mit beginnender Selbstständigkeit brauchen Kids auch mehr öffentlichen Raum und Platz für sportliche Betätigung und Interaktion. Die VP hat zuletzt wertvolle Flächen dafür aufgegeben und denkt bei „öffentlichem Raum“ haupt-sächlich an Verkehrsflächen, wir an Treffpunkte für Kinder und Jugendliche, wie beispielsweise einen Fun-Court.
Radfahren und Mountainbiken ernsthaft fördern: Wir möchten unser Gemeindegebiet an die Mountainbike-Region Jauerling anschließen. Dazu wurde unsere Gemeinde auch schon eingeladen, die Einladung vom Bürgermeister aber ausgeschlagen. Vielen fehlt eine sichere Fuß- und Radverbindung zur Donau nach Klein-Pöchlarn. Wir werden die Anliegen weitertragen und weiterverfolgen.
Freibad als Treffpunkt und für Schwimmer weiterentwickeln: Es ist beliebt und entwickelt sich prima. Dafür bedanken wir uns beim netten Team! Wir möchten die Öffnungszeiten ausdehnen und den „Treffpunkt Freibad“ für die unterschiedlichen Nutzergruppen weiter ausbauen. Dafür gibt es viele Vorschläge. Wir verlangen mehr Engagement des Gemeinderats für die Umsetzung.


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